AdWords-Optimierung - So geht’s richtig

Sie verfolgen eine AdWords-Kampagne und sind auf der Suche nach den besten Optimierungsmethoden? Ob nun allseits bekannte Best Practices oder lieber unkonventionelles, innovatives Vorgehen - grundsätzlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie Sie Ihre AdWords-Kampagne weiter nach vorne bringen können. Zu beachten sind nun zudem die Änderungen von Google in der Darstellung seiner AdWords-Anzeigen.

Eines ist klar, ohne gut durchdachte Kampagne und ein handfestes Konzept funktioniert auch die beste Optimierungsmaßnahme nicht. Voraussetzung für den Erfolg Ihrer Suchmaschinen-Werbung ist also erstmal eine strukturierte Kampagne. Steht das Fundament, können Sie sich Gedanken um die Verbesserung Ihrer Position machen. Dafür gibt es zahlreiche Herangehensweisen, von denen wir Ihnen hier einige vorstellen wollen.

Der Nutzer steht im Fokus

Grundsätzlich sollten Sie beachten, dass die meisten Nutzer im Web von zu viel Werbung eher genervt sind, wenn sie diese nicht interessiert. Überlegen Sie sich daher: Wer ist Ihre Zielgruppe? Was wünscht sich diese Gruppe und wie können Sie diese Wünsche durch einen optimierten Content erfüllen? Content in Real-Time, das ist das Keyword. Dieser kann durch unterschiedliche Pay-Per-Click-Maßnahmen erzeugt werden.

Der Algorithmus der Dynamic Search Kampagne von Google kann zum Beispiel eine große Hilfe sein, denn dieser übernimmt einen großen Teil der Arbeit, die sonst der Kampagnen-Betreiber erledigen müsste. So werden beispielsweise Keyword-Überlegungen entbehrlich und auch Anzeigentexte müssen nicht mehr selbst formuliert werden. Auf explizit dafür vorgesehenen Freiflächen werden individuelle zusammengestellte Anzeigen geschaltet.

Solche Anzeigen mit Echtzeit-Updates ermöglichen ein Höchstmaß an Individualität und Dynamik, indem zum Beispiel Preise und Angebote ständig aktualisiert werden. Der Nutzer erhält also individuelle Anzeigen, zu genau den Produkten, die ihn interessieren.

Umstellungen von Google: Das ist nun anders

Google hat einige Umstellungen bei den AdWords-Anzeigen vorgenommen. Zum Einen werden jetzt über den natürlichen Treffern bis zu vier anstatt drei Anzeigen platziert und darunter erscheinen weitere drei Anzeigen. Die Anzeigen auf der rechten Bildschirmseite gibt es dagegen gar nicht mehr. Insgesamt verringert sich daher die Anzahl der Anzeigen pro Suchanfrage. Wurden bisher bis zu elf Werbeanzeigen angezeigt, sind es nun höchstens sieben. 

Durch die Abschaffung der Side-Ads und die damit verbundene Reduzierung der Anzeigen, werden die Top-Platzierungen in Zukunft also an Bedeutung gewinnen. Auch mit einem Anstieg der Klickpreise ist daher zu rechnen. Experten gehen sogar von einer Zunahme von bis zu 20% des CPC für die Top-Positionen aus. Aber auch mit einer Steigerung für die Bottom-Ads ist zu rechnen, da diese Plätze natürlich auch beliebter werden.

Es ist schließlich davon auszugehen, dass zu den herkömmlichen Anwärtern auf die Bottom-Ads nun auch die erfolglosen Bewerber für die Top-Ads stoßen werden. Kampagnen-Betreiber sollten in Zukunft daher einige Aspekte beachten.

Qualitätsfaktor im Mittelpunkt

Die Anzeigenpositionen bei Google definieren sich über den Anzeigenrang. Dieser setzt sich wiederum aus dem maximalen Klickgebot und dem Qualitätsfaktor zusammen. Deshalb sollten Sie bei Ihrer Adword-Kampagne darauf achten, dass Ihre bedeutendsten Conversion-Keywords einen hohen Qualitätsfaktor aufweisen. Andernfalls sollten Sie, möglicherweise auch mit Hilfe eines professionellen SEO-Unternehmens, eine umfassende QF-Optimierung durchführen.

Kontrolle der Key Performance Indikatoren

Sie sollten unbedingt auch Ihre KPIs kontrollieren, um einen Traffic-Einbruch frühzeitig zu erkennen und dagegen vorgehen zu können. Hierfür eignen sich zum Beispiel die AdWords-Alert Funktionen. Falls die QF-Optimierung nicht ausreichend ist, um die gewünschte Position zu erreichen, sollten Sie über eine Gebotsanpassung nachdenken. Google hat dafür eigens ein Tool eingerichtet, dass diesen Prozess automatisiert.

Mobile Websites optimieren

Um die gegebenenfalls gestiegenen Klickpreise wieder aufzuwiegen, sollten Sie Ihre Conversion-Rate optimieren. Vor allem die mobilen Websites bieten hier viel Potenzial. Insbesondere durch die Einrichtung von Mobile Preferred Ads können die Click- and- Conversion-Rates erhöht werden.

Anzeigen erweitern

Ab jetzt können Anzeigen auf diverse Arten ausgebaut werden. Dadurch, dass es keine Side-Ads mehr gibt, können die Anzeigen jetzt mit Sitelinks, Reviews, Structured Snippets, Callouts, Apps, Calls oder Locations versehen und die Anzeigenfläche dadurch vergrößert werden.

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